Nachdem ich innerlich schon leise aufgeatmet hatte und dachte, dem Faschings-Trubel in diesem Jahr entkommen zu sein (wir besuchen ja noch keine Kita, in der man um das Faschnigsfest natürlich nicht herum kommen würde), flatterte hier während des Urlaubs eine Faschings-Einladung ein. Aufregend! Her mit dem ersten Kostüm für’s Kleinmädchen und schnell bitte!
Ich hätte das kleine Fräulein im Grunde nicht fragen müssen als was sie sich verkleiden wollte….
Auf meine allmorgendliche Frage “Und was hast du denn geträumt?” Antwortet sie stets: “Bääär”.
Beim regelmäßig und immer wieder mit viel Freude praktizierten imaginären Geschenke-Auspacken, packt sie – ja, dreimal dürft ihr raten – einen Bääären aus.
Und wenn der Papa nach einem arbeitsreichen Tag nach Hause kommt und ihr freudestrahlend berichtet, etwas mitgebracht zu haben, fragt sie mit glänzenden Augen “ein Bäär?” Womit sie – ganz die Mama – einen kleinen Lindt-Schoko-Bären meint.
Ein Bären-Kostüm musste es also sein und ich möchte an dieser Stelle mal festhalten, dass ich wirklich ganz und gar ungeübt im Klamotten-Nähen bin.
So begab ich mich mit dem Kleinmädchen auf die Suche nach passenden Stoffen. Leider teilt sie meine Liebe zum ausgiebigen Stoffe-Stöbern (noch) nicht, aber immerhin war ich ja völlig uneigennützig unterwegs und wirklich ausschließlich daran interessiert, passende Stoffe für das gewünschte Bären-Kostüm zu finden *räusper*. Da musste sie nun also durch.
Unsere erste Station: Volksfaden. das Kleinmädchen wiederholte etwa zwanzig mal ihren Lieblingssatz “will nach hauuuse”, was eine andere Kundin schließlich in ein herzliches Gelächter ausbrechen ließ. Man könnte meinen, das arme Kind sei den lieben langen Tag unterwegs. Dem ist nicht so! Leider gab es bei Volksfaden zwar allerhand wunderhübsche Stoff-Schätzen, den braunen Sweat aber nicht. Naja gut – ohne leere Tüten wollte ich jetzt auch nicht gehen, wenn man schonmal da ist…
Mein Jagdinstinkt war geweckt, im Auto konnte ich Kleinmädchen schließlich davon überzeugen, mich noch zu Frau Tulpe (eine gefühlte Weltreise für uns) zu begleiten. Immerhin gibt es bei Frau Tulpe eine kleine Spielecke, sowie viele viele Döschen und Schächtelchen mit Köpfchen und Bändern und und und. Das Fräulein war also zunächst abgelenkt. Ich fand den braunen Sweat, einen Schnitt für ein hübsches Hoodie-Kleid und ein passendes Fell für Bauch und Ohren.
Es sollte kein reines Kostüm werden, WENN ich mich schon daran wage, ein Kleidungsstück zu nähen, sollte das auch nach Fasching noch tragbar sein! Eine mit Baumwolle gefütterte Kapuze, das Bärenfell (Bauch und Ohren) leicht abnehmbar. Ich mag es, auch wenn das Kleinmädchen ein wenig aussah wie ein Bär in Mönchskutte…
Natürlich wanderte auch bei Frau Tulpe noch das ein oder andere Stöffchen mit ins Körbchen… die Reise sollte sich ja auch lohnen! Wer weiß wann ich das nächste mal zu Öffnungszeiten in diese Gegend komme!
Und so dürft ihr nun schon einige weitere neue Clutches im Shop oder auf Etsy bewundern! Und noch einige mehr sind in Arbeit. Es ist Clutch-Zeit bei Engelenchen!
Und nicht vergessen: Mittwoch endet die große Verlosung! Wenn ihr also eine der verfügbaren Clutches oder eine selbst-persönliche-Wunsch-Clutch gewinnen möchtet, dann hüpft noch schnell in den Lostopf! Hier steht wie’s geht *klick*. Viel Glück!
Ach und psssttt…. habt ihr schon mein Interview auf dem Etsy Blog entdeckt? Hüpft doch mal rüber! Ich freu mich!