Verwandlungen im Kinderzimmer (Teil 2)

Der sich ständig wandelnde Ort, das Kinderzimmer, sieht (das werden unsere regelmäßigen Besucher sicherlich bestätigen) überwiegen chaotisch aus. Mir fehlt noch das perfekte Ordnungssystem…… jaja….. nicht nur für’s Kinderzimmer, würde die bessere Hälfte nun sagen *ähem*.

Aber immerhin einen wunderhübschen Schrank haben wir im Keller unserer neuen Wohnung gefunden. Nämlich den allerersten Küchenschrank unserer Vormieterin, den ich während der Sanierungsphase aufarbeiten liess. Doch irgendwie fliegt hier immer so viel Kleinkram rum, dass sich das gar nicht alles so einfach wegsortieren lässt.

Habt ihr Tips? Immer her damit…

Für euch habe ich nun natürlich mal aufgeräumt. So ist das mit den Blogs von heute – das Chaos neben der Linse bekommt man nur selten zu Gesicht *lach*.

Der alte Puppenbauernschrank stand schon in meinem Kinderzimmer. Leider, leider, leider habe ich davon kein Foto gefunden. Das (derzeit etwas verstaubte) Scrapbooker-Herz in mir merke sich also: Halte ab und zu auch mal die ganz alltäglichen Dinge in Bildern fest. Sie vergehen so schnell… und später wird sich das kleine Mädchen sicherlich freuen, ihr altes Zimmer zu begutachten.

Nebem dem Bauernschrank sitzt Heidi. Muchtebärn-Mama Sandra hat sie dem kleinen Mädchen zum ersten Geburtstag geschenkt und wir sind seither schwerstens verliebt. Sie trägt eigentlich noch eine hübsche Schürze, die kann ich aber gerade nicht finden :).

Unten links der alte Küchenschrank. Er beherbergt Kleinmädchens Garderobe und viiiele Puzzle. Leider schließen die Türen noch nicht richtig. Ein ToDo auf meiner Liste unter “wenn ich mal Zeit hab”.

Unten rechts der klägliche Versuch Ordnung in Kisten zu schaffen. Sind natürlich nicht die einzigen Ordnungshüter hier. Ach und die Köfferchen: Äusserst beliebtes Spiel gerade “Raiiise” mit dem “Guckkeug”, der “Aisebaaahn” oder auch dem “Degelboot”.

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PS: Ich habe mal wieder die einfache “Freebie-Collage” und ein “Freebie-Label” der Blogliebe verwendet. Immer mal schön, nicht selber basteln zu müssen, danke!

Verwandlungen im Kinderzimmer (Teil 1 – Tapetentiere)

Ich lerne: ein Kinderzimmer ist ein sich ständig wandelnder Ort. Geburtstage, Weihnachten – ja, manchmal sogar die kleinen Geschenke zwischendurch stellen einen vor immer neue gestalterische Herausforderungen. Insbesondere dann etwa, wenn das kleine Mädchen zu Weihnachten den alten Einkaufsladen der Cousinen bekommt. Das wird ein Spaß! Ob ich da wirklich weiß was auf mich zukommt??? Wie meinte meine weltbeste Freundin A. doch einmal so zutreffend, als ich noch zwischen Kinderküche und Kaufmannsladen hin- und herschwankte? “Denk dran, Marisa, beim Einkaufsladen muss immer auch “jemand” einkaufen” Äh… naja… ich denke mir bei der Kinderküche muss immer auch “jemand” das gekochte Essen essen. Also gehopst wie gesprungen, gell?

Zurück zum Einkaufsladen. Der soll nämlich (eine zuverlässiger Quelle hat es mir zugeflüstert, ich kann mich gar nicht mehr an ihn erinnern, so lange sind die die zwei da schon rausgewachsen) “riiiesig” sein.

Nun ja. Da ist es also gar nicht so schlecht, dass die schönen Wandtiere und die vielen noch verpackten Bilder noch immer nicht hängen! Denn es muss ohnehin umgestellt werden!  Das ist schon allein deshalb gar nicht so schlimm, weil das kleine Mädchen es bevorzugt, auf einer großen Matratze NEBEN ihrem wundervollen, allerdings auch mächtig großen Bett (ebenfalls ein Erbstück der Cousinen) zu schlafen. Wir müssen uns also über kurz oder lang eine andere Schlaflösung ausdenken und das alte Bett im Keller verstauen.

Sobald also all diese Dinge sich in den nächsten Wochen gefügt haben, kann ich mich endlich an die weitere Dekoration der Wände wagen.

Ich hatte euch ja hier einmal ein Rätsel aufgegeben. Welche der tollen Wandtiere werden an Kleinmädchens Wänden kleben? Nein, es ist kein Pony (wobei ich zugebe, dass das aus heutiger Sicht allerallerallererste Wahl wäre), auch kein Bambi, keine Kuh, kein Flamingo (auch sehr cool!), kein Nilpferd (das finde ich persönlich ja etwas unheimlich), keine Eule und kein “Fffant” (letzteres hätte den kleinen Freund aus Hamburg sehr entzückt).

Nein! Ganz klassisch wird bei uns zunächst einmal der Affe geklebt. Das ist bestimmt das meist verkaufte Tapetentier. Den habe ich schon in so vielen Blogs und auch das ein oder andere mal bei SoLebIch entdeckt. Und weil das Zimmer sehr groß ist gibt es bei uns ausserdem – auch sehr weit vorn bei den beliebtesten Tieren hier derzeit – zwei Eichhörnchen! Man kann die Tiere ja auch jeweils gespiegelt bestellen, so dass sich unsere Eichhörnchen anschauen werden.

Sie kleben wie gesagt noch nicht. Aber wenn es soweit ist, zeige ich euch mehr! Muchtebärn-Freundin Sandra, die seit ihrer Geburt ihres Sohnes leider nur noch sehr sporadisch zum Bärchen-Nähen kommt, hat übrigens auch einen kleinen Zoo. Und bei ihr sieht der so aus:

Psst, übermorgen zeige ich euch wie das kleine Mädchen heute wohnt :).

 

Schon beinah zwei

Viele Dank für euren lieben Kommentare und Emails auf meinen letzten Post. Hat wirklich gut getan und ihr könnt euch sicher sein, so tief die Tiefs manchmal sind, so schnell kommt man im Alltag da auch wieder raus!  Das kleine Mädchen jedenfalls hat im Moment eine so lustige Phase, dass man gar nicht anders kann, als fröhlich daneben sitzen und staunen.

Mit 22. Monaten sagt sie Papelpapp zu Apfelsaft, Gorkagella zu Mortadella und Atzlami zu Herzchen-Salami. Sie sagt nachdrücklich “Ich kann das selbaa” (uaaah, ein Vier-Wort-Satz!) oder auch “Mella mach”, wenn man ihr dabei helfen will, z.B. das Brot mit Butter zu bestreichen. Sie singt “Backe, Backe Kuchen” und eine abgewandelte Version von “Hänschen klein”. Sie sagt auch gern “Mama, ssau ma” (= Mama, schau mal), wenn sie etwas mit mir teilen möchte. Ich liiiiebe dieses sssau mal in allen erdenklichen Varianten! “Sssau mal, Papa”, “Mama, sssau mal eine snecke”…

Wenn es den gibt, trinkt sie am allerliebsten “Futiga” (=FruchTiger) (das hat sie sich von ihrer frechen Freundin “Cala” abgeguckt), gefolgt von Papelpapp und Tee (eine Liebe, die sie mit Papa teilt). Zum Abendbrot isst sie am liebsten Aufschnitt. Ohne Brot.

Ältere Kinder findet sie große Klasse und ist besonders vernarrt in ihre Cousinen Ella und “Lakka”. Letztere durfte sie neulich gefühlte hundert Runden in der “Kukakka” (= Schubkarre) durch den Garten schieben. Babies (zumindest die kleine Leo) sind auch ganz gut, dürfen (nein sollen) auch bei Mama oder Papa auf den Arm. Andere (fast) gleichaltrige Kinder sind aus der Ferne interessant und sie empfängt sie auch zu Hause, wirklich spielen tun sie dann aber noch nicht zusammen. Und wenn es um ihr Spielzeug geht, hört der Spaß nun wirklich auf! Wenn die anderen Kinder dann aber weg sind, erzählt sie bis in die Nacht und auch am nächsten Tag noch von Lasse, “Lussely” (=Lucy), “Lolo” (=Jojo), Lioba, Ella, “Buno”, “Cala” oder Lias oder….

Ihre allerbeste Freundin ist “Bina” und sie fragt jeden Tag nach ihr. Jetzt ist Bina gerade im Urlaub und hat ihr zwei Muscheln versprochen, woran sie mich auch täglich erinnert.

Sie klettert nun gern ganz allein in ihren Autositz. Findet Fahrradfahren toll (nur das mit dem Helm üben wir noch – funktioniert nicht). Sie geht gern mit Papa schwimmen und ist dabei inzwischen so furchtbar wagemutig, dass ich wohl lieber zu Hause bleibe und die zwei einfach machen lasse.

Der Mittagsschlaf ist kaum noch vorhanden. Wir kämpfen drum, der Laune tut es gut! – höchstens mal ne halbe Stunde (im Auto), aber sie beginnt gerade, nachts besser zu schlafen (besser ist dabei eine Frage der Definition, bei mir ist das Glas halt halbvoll jawohl).

Besonders beschäftigen tun sie Ponys, Schnecken, Krankenwagen und die Feuerwehr. Als wir neulich bei unserem Lieblingsbäcker Brötchen holten und der kleine Bär in der Spielecke fehlte, war er (na klar!) wegen eines verletzten Beines mit der Tatütata ins “Kankeaus” gefahren. Zu Hause hat sie ihm ein Bild gemalt und ihn anschließend angerufen. Glücklicherweise war er beim nächsten Brötchen-Besuch dann wieder da (mir fiel ein Stein vom Mutterherz).

Als ersten Gegenstand hat sie eine “Leita” gemalt. Dann “nomeehr Leita” und dann eine “Rutse”.

Und bald ist sie  schon zwei…

 

Schein und Sein

Es gibt Tage, vor denen man sich fürchtet, einfach weil sie ein bestimmtes Datum tragen und sich Ereignisse jähren. Diese Tage sind nicht unbedingt die schlimmsten. Vermutlich, weil man sich innerlich so gut darauf vorbereitet, dass sie vorübergehen. Man wartet auf Traurigkeit und Verzweiflung und beginnt sich zu fragen wann sie denn nun endlich kommen, die wirklich schlimmen Gefühle? An diesen Tagen tauchen sie aber nicht auf. Es kommen liebe Nachfragen und Mitgefühl und man wundert sich, über die eigene Gelassenheit, mit der man antworten kann.

Dann gibt es aber auch Tage, die über einen hereinbrechen. Das mag eine kleine Erinnerung sein, ein Lied, eine Begebenheit, oder ein Verhalten. Die leise Ahnung, dass andere vielleicht bereits vergessen haben… Wie soll ich das nur beschreiben?

Ich weiß die Tage gehen vorüber. Die Spuren im Herzen bleiben. Sie sind nur nicht für jeden sichtbar.

… Du kennst sie nur von außenwärts. Du siehst die Weste, nicht das Herz.

Iphone-Hüllen im neuen Gewand

Die kleine Engelenchen-Produktgeschichte begann vor zwei Jahren mit meinen Fotoprodukten. Individualisierbare Schlüsselanhänger und iPhone- oder andere Handy-Hüllen auf Maß. Viele viele Bilder habe ich bekommen. Meist von Kindern, manchmal von Hunden oder Katzen, oft auch von Freundinnen oder der Familie, einmal von einem Leuchtturm. Die Hüllen gibt es seit der Shop-Neueröffnung (auf DaWanda und auf Etsy) im September natürlich in der Ursprungs-Version, aber auch in einem neuen Gewand, nämlich “gekettelt”:

 

custom mobile case

 

Immer wieder wurde ich gefragt, ob ich nicht auch Handy-Hüllen ohne Fotos anfertigen könnte. Natürlich hab ich das dann auf Wunsch gemacht, aber irgendwie fehlte mir die Zeit, sie dann auch in Serie anzubieten. Nun gibt es sie endlich auch in den Lädchen.

Verschiedene Farben, natürlich reiner 100% Wollfilz und Stoffe, die mir gefallen. Im Engelenchen-Stil eben. Und bald dann auch passend zu den Clutches.

iphone case wool felt

iphone case

iphone 4 case

iphone 4s case

iphone case

 

Die ersten Hüllen sind in die Lädchen gewandert, alle passend für das iPhone 4 und 4s. Ihr findet sie also sowohl bei Etsy als auch bei DaWanda (wo kennt ihr euch eigentlich besser aus?).

Hüllen für das iPhone 5 folgen in Kürze und: solltet ihr genau so eine Hülle für euer Handy suchen, fertige ich sie (gegen einen kleinen Aufpreis) auch gern individuell für euer Handy an!

We love Kürbiszeit ♥

Eine gute halbe Autostunde ist mittlerweile auch mit dem Kleinmädchen gut zu überbrücken. In etwa dieser Distanz liegt der Erlebnishof Klaistow zu unsere bald-Heimat. Ein Familienbetrieb, der zu den größten Spargelhöfen in Brandenburg gehört. Aber auch Erdbeeren und Kürbisse werden in Klaistow geerntet. Derzeit findet (bis Anfang November) eine gigantische Kürbis-Ausstellung statt.

Wer wie ich seine Kürbisse in der Regel im Supermarkt “erntet”, dürfte ähnlich verblüfft durch diese riesige Vielfalt an Kürbis-Sorten schlendern. Einige habe ich euch mitgebracht.

Ob man nun wie wir dem Kürbis-Kaufrausch verfällt, oder nicht, der Erlebnishof ist gerade mit Kindern eine kleine Reise wert. Versprochen hatte ich dem kleinen Mädchen das auf der website prominent angekündigte Ponyreiten, welches aber leider an diesem Tag ausfiel (“die Pferde haben heute keine Lust”). Nun ja. Das trug leider nicht unbedingt zur Laune bei und es dauerte ein Weilchen, bis aus “ponyraiteponyraite” dann schließlich “hungahunga” wurde.

Dem kleinen Mädchen war nach dieser kleinen Enttäuschung auch nicht so recht nach “Laufen” zumute und wir Rabeneltern hatten den Ausflug ob der seltenen Nutzung des Buggys glatt ohne diesen unternommen. Insofern erkundeten wir, nach einem Besuch der Ziegen auf der Streichelwiese, das Naturwildgehege nur kurz. Der “hungahunga” erlaubte selbst Wildschweinen und Rehen aus 3 Metern Entfernung nur eine Aufmerksamkeitsspanne von etwa drei Minuten zu ergattern. Stattdessen vergnügte sich das kleine Mädchen dann anschließend damit, Kürbisuppe zu verkleckern.

Großartig fand sie die Kürbis-Verköstigungs-Station, an der so ziemlich jede roh verzehrbare Sorte zum Probieren angeboten wird. Wer hätte das gedacht? Ein echter Kürbis-Fan eben.

 

Die Stöffchen machen sich auf die Reise

72 Leserinnen und ein Leser (!) haben Verwendung für die hübschen Stoffe aus der Restekiste. Ich trenne mich schweren Herzens, aber ein wenig Luft im Stoff-Regal tut gut :). Die Zufallsfee schickt die zwei Päckchen an…

Euch beiden wünsche ich viel Spaß damit!

Clutches made by engelenchen – Herbst 2012

 

 

Für diejenigen unter euch, die sich ab und an bei Facebook tummeln ist das nun beinahe schon eine alte Kamelle. Aber bevor sie nun alle weg sind :), will ich euch endlich auch hier ein paar Bilder unseres schönen Clutch-Shootings an einem Sommer-Sonntag zeigen. Pünktlich zur Shop-Wiedereröffnung Anfang September waren alle Clutches bei Etsy und DaWanda eingezogen. Zum Beispiel diese hier:

 

Hellmelierter Wollfilz mit Blüten oder im Retro-Stil.

Dunkler naturmelierter Wollfilz, mit einem meiner Lieblingsstoffe der Saison in verschiedenen Farben erhältlich.

Märchenhafte Clutches wie diese,

oder diese hier mit dem zauberhaften Stöffchen von Suse.

Rosa Blütenzauber oder die beliebte Matroschka-Clutch

Rosa Blütenzauber lieber in hell-meliert?

Oder doch lieber taubengrau kariert?

 

Alle Engelenchen-Clutches sind handgefertigt in meiner kleiner Keller-Werkstatt. Die aufwendige Kettelung des Baumwollstoffes macht die Tasche besonders hochwertig. Selbstverständlich hat sie auch ein Innenleben – nämlich ein Reißverschlussfach sowie zwei eingearbeitete Visitenkarten-Fächlein.

Mehr Produktfotos findet ihr bei DaWanda oder Etsy. Viel Spaß beim Stöbern!

 

*** pssst. deine lieblingsclutch ist nicht mehr dabei? nachschub ist schon in arbeit! gern fertige ich dir auch deine ganz persönliche clutch mit deinem lieblingsstoff an. schreib mir doch einfach: mail (at) engelenchen (punkt) de ***

 

 

Her mit den Clutches!

Ui! Ich wollte euch ja noch die Bilder unseres kleinen Clutch-Shootings zeigen… am Montag, versprochen! Anfang September haben ja klammheimlich die beiden Lädchen ihre Tore wieder eröffnet (hier und hier) und ich bin noch gar nicht dazu gekommen, euch gebührend von den neuen Clutches zu erzählen. Dabei traf die Shop-Wiedereröffnung ja auch noch zufällig beinahe ganz pünktlich das zweijährige Jubiläum und auch das habe ich verpasst…. hach, die Zeit… naja, ihr wisst ja schon…

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