Heute zu Gast | Ricarda von 23qm Stil

Auf 23qm Stil schreibt Ricarda über allerlei Dinge, die das Wohnen schön machen. Sie bloggt aus Leidenschaft und hat aus dieser Leidenschaft heraus ihr Herzblutprojekt umgesetzt: Sie ist der Kopf hinter BlogSt (Blog & Stift) und organisiert regelmäßig großartige Workshops zum Thema Bloggen in vielen Städten Deutschlands, mit verschiedensten Referenten. Im Januar hatte ich euch vom Workshop Bloggen als Business berichtet, vielleicht erinnert ihr euch. Die nächste Blogst Konferenz findet im November statt und ich hoffe sehr, dabei sein zu können (mit dem kleinen Mann auf dem Arm).

Heute hat sie uns, ganz Ricarda-like, die schönsten Design-Klassiker für’s Kinderzimmer mitgebracht!

Hallo, ich bin Ricarda und schreibe auf meinem Blog 23qm Stil über Stil, Design, Räume, Reisen und alles was die eigenen Quadratmeter schöner macht. Marisa hat mich gefragt, ob ich Lust hätte zur Geburt einen Gastbeitrag zum Thema Geburt zu schreiben. Klar habe ich Lust! Ich habe selber drei Kinder, die inzwischen schon ganz schön groß sind und als mein erster Sohn geboren wurde habe ich mich noch nicht so wirklich für Design interessiert. Das Einzge, was uns damals wichtig war, war ein schönes Kinderbett und das haben wir auch gefunden. Es hatte die gemütliche Form von einem Ei und nach ihm haben sein Bruder, seine Schwester und drei weitere Kinder aus meinem Freundeskreis die ersten Monate ihres Lebens in diesem Ei geschlafen.

Wenn man selber ein Baby bekommt oder in der Familie oder im Freundeskreis Nachwuchs unterwegs ist, macht man sich viele viele Gedanken über ein Geschenk, welches das frischgeborene Baby und seine Eltern erfreut. Ich habe heute mal einige Designklassiker zusammen gestellt, die meiner Meinung nach in jedes Kinderzimmer gehören. Und sie sind so zeitlos, dass sie ohne weiteres vererbt oder später an die eigenen Kinder weiter gegeben werden können. Zu teuer? Dann schenkt zusammen mit vielen Freunden – denn Strampler und Kuscheltiere, obwohl auch hier eins dabei ist, bekommt man als Eltern eh reichlich geschenkt.
Das Stapelbett (1) aus den Müller Möbelwerkstätten ist die kleinere Version des Designklassikers Stapelliege. Es gibt das Bett in vielen bunten Farben, mit passender Matratze und Fallschutz. Und solange das Baby noch klein ist, macht sich die Stapelliege mit vielen Kissen darauf im Kinderzimmer ganz prima als kleine Couch.
Der Affe von Kay Bojesen (2) gehört in Dänemark zu den beliebtesten Geschenken zur Taufe. Der Affe liegt im Grenzbereich zwischen Fantasiefigur und Designobjekt. Voller Seele, Humor, Handwerk und mit einem Schalk im Auge und damit ein Appell an das spielende Kind in uns, kann er von Generation zu Generation weiter gegeben werden.
Der kleine blaue Panton Chair (3) ist ebenfalls die Miniausgabe eines Designklassikers. Ob zum Sitzen oder Klettern – er macht auf jeden Fall in jedem Kinderzimmer eine gute Figur.
Der Eames Elephant (4) aus Kunststoff ist inzwischen ein begehrtes Sammelobjekt. Die Designer Charles und Ray Eames waren von Elefanten fasziniert und entwarfen 1945 den legendären Plywood Elefant, von dem heute nur noch ein Exemplar existiert. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es heute den Eames Elephanten aus Kunststoff, der als Spielzeug oder als Objekt fürs Kinderzimmer genutzt werden kann.

Und ein bisschen Kuschelfaktor darf es auch sein – der weiche Octopus von Ferm Living (5) ist aus 100% Bio Baumwolle und ein echter Hingucker im Kinderzimmer, egal ob im Bett oder auf dem Bücherregal. Hach. Echt schade, dass meine Kinder schon so groß sind…Mein großer Sohn hat übrigens inzwischen die große Version des Stapelbettes im Format 140 x 200. Das Bett kann er später sogar mit in seine erste eigene Wohnung nehmen. Schnief. Dabei war seine Geburt doch erst gestern. Oder?

Liebe Marisa, ich wünsche Dir und Deiner kleinen Familie alles alles Liebe, drücke Euch fest die Daumen für eine schöne Geburt und eine tolle erste Zeit zu Hause!

Alles Liebe

Ricarda

Babypause | Zu Gast bei Engelenchen...

Das kleine Brüderchen bringt bald ordentlich Schwung in die Engelenchen-Bude. Und da dann hier die Zeit still stehen wird zum Kennenlernen, Kuscheln und Schlafen… wir also unsere kleine Familie neu sortieren werden, verabschiede ich mich jetzt in eine kleine Baby-Pause.

Aber Baby-Pause heißt nicht Blog-Pause…. Ich freue mich, hier in den nächsten Wochen gemeinsam mit euch ganz zauberhaften Besuch zu empfangen! Ich habe nämlich tolle Gast-Bloggerinnen gewinnen können, die mich für einige Zeit vertreten werden.

Meine kleine online-Welt fällt also keinesfalls in einen Dornröschen-Schlaf. Sie schreiben und zeigen uns Dinge rund um das Thema Geburt und kleine Kinder. Es gibt Geschenkideen, DIY, Möbel und Gedanken. Ihr dürft gespannt sein! Ich begrüße jede einzelne von ihnen ganz herzlich und bin schon ganz neugierig wie euch meine kleine Gast-Serie gefallen wird. Nächste Woche geht es los, ich freu mich darauf!

Und bestimmt sage auch ich zwischendurch einmal piep, #ichkannjagarnichtanders!

Bis ganz bald, ihr Lieben! Und ich freue mich auch weiterhin über Kommentare, denn ganz weg bin ich ja nicht :).

Der fertige Cashmere-Sommer-Schal

Ihr Lieben. Heute zeige ich euch endlich den Sommerschal, den ich beim Blogger-Strick-Workshop begonnen hatte. Ich liebe Schals und Tücher mindestens genauso wie Täschchen – kann Frau definitiv nie genug haben. Das Muster strickt sich super schnell und ist durch die eingefügte Umschlags-Loch-Reihe auch sehr kurzweilig. Ich liebe ganz besonders das Detail am oberen Rand – die zwei pinken Reihen, schaut mal!

Die Wolle ist ein Traum (100% Cashmere) – Solo Cashmere, 25g – ganz zart und leicht. Gestrickt habe ich mit einer 6mm Rundstricknadel (ging schön schnell) in den Farben blau, beige, orange, weiß. Allerdings stricke ich tatsächlich sehr eng und teste gerade den nächsten Schal mit einer 7mm Nadel (geht dann noch schneller).

Ich hatte gehofft, euch heute Anleitung und Material verlinken zu können, denn es haben einige danach gefragt. Hat aber noch nicht ganz geklappt, die Anleitung ist zwar fertig, doch Nina muss ja Online Shop und Laden zeitlich auch unter einen Hut bringen – das kann ich zu gut verstehen! In den kommenden Tagen findet ihr bei Knit Knit dann aber sowohl Anleitung, als auch Wolle. Habt ein wenig Geduld!

Und wenn ich euch den nächsten Schal zeige, gibt’s bestimmt auch schon den Link! Eine kleine Preview gibt es schon einmal:

Hellgrau, grau und pink! Ist das nicht schön?
Ich hüpf mal rüber und schau was es sonst noch so beim heutigen RUMS zu sehen gibt.

Habt einen schönen Tag!

12 von 12 im Juni

Vorgestern Abend bin ich schwer davon ausgegangen, dass mein 12 von 12 in diesem Monat schon von kleinen Händchen und Füsschen geprägt sei. Dem ist aber nicht so – der kleine Bruder hat sich doch entschlossen, noch ein wenig in der gemütlichen Höhle zu verweilen.

1. Frühstück auf der Terrasse und anschließendes Sonnen-Malen, das derzeitige Lieblingsmotiv des kleinen Fräuleins. 2. “Ernie” (so nennt sie ihn, nichts zu machen) darf nicht fehlen. Er ist nur geliehen, aber ohne ihn geht gerade gar nichts mehr. 3. Bilder gehören natürlich an die Tür! 4. Dem tobenden Brüderchen im ruhigen Umfeld zuhören. 5. Dem Liebsten bei der Schatzsuche mit Kleinmädchen, Einhorn & Co. zuschauen. Den Schatz bewachte ein Drache, der wagemutig von “Ernie” mithilfe eines Stockes abgelenkt wurde, so dass Kleinmädchen den Schatz schließlich an sich nehmen konnte. Wie kommt er nur immer auf solche Geschichten? 6. Zu Hause Melonen-Snack im Garten. 7. Gartenarbeit (nur Gießen, das kriege ich auch noch hin) 8. Das Fräulein hilft dabei. 9. Dann schnell zum Kinderturnen und anschließend 10. viiiel “tinken-durst”. 11. Zum Abendbrot gibt’s Beeren-Bananen-Milch-Shake. 12. Jetzt widme ich mich der Nido (habe schon zwei liebe Bekannte Schreiberinnen entdeckt) und meinem neuen Sommerschal (den ersten gibt’s morgen endlich zu sehen!).

Mehr 12 von 12 hat Caro gesammelt! Euch einen wundervollen Rest-Abend!

Donnerstagsfragen bei Etsy #5

Einmal im Monat gibt es die Donnerstagsfragen bei Etsy und heute komme ich endlich zum Antworten.

1. Bist du bei einer Etsy Craft Party am 20. Juni dabei? Oder organisierst selbst eine? Erzähl mal! Was habt ihr vor?

Tja, “leider” habe ich in diesem Jahr schon etwas anderes vor – entweder ist die Kugel bis dahin so riesig, dass ich definitiv nicht mehr craften kann, oder aber meine Aufmerksamkeit ist auf anderlei Dinge gelenkt *hibbel*. Letzte Jahr war die Craft Party allerdings große klasse, ich hatte euch ja neulich davon berichtet.

Aber das Etsy Berlin Street Team bzw. allen voran Nadja Girod von Smil organisiert natürlich auch in diesem Jahr wieder in Berlin eine tolle Craft Party! Diesmal werden Turnbeutel in Nadjas Siebdruckatelier bedruckt! Mehr Informationen zu dieser und allen anderen Craft Partys in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz findet ihr auf dem deutschen Etsy Blog. Mitmachen lohnt sich!

2. Wie machst du dir das unberechenbare Wetter gerade erträglich?

Ich mochte es ja kühl sehr gern… aber die Sonne ist natürlich auch in Ordnung. Nur lasst es jetzt bitte keine 30 Grad werden, ich hab nix zum Anziehen!

3. Welcher ist dein Lieblingsshop bei Etsy? Warum?

Ich habe nicht den einen Lieblingsshop. Aber meine allerliebste Neuentdeckung der letzten Wochen ist der wunderschöne Shop “Maze & Vale” von Leslie Keating mit den handbedruckten Stoffen. Von dem habt ihr ja im Zuge des heiß geliebten Quilts schon gelesen!

Ein Quilt für uns | Drei Fische im Meer

Vor einigen Tagen traf hier ein mit viel Vorfreude erwartetes Paket ein, dessen Inhalt unser aller Herzen sofort eroberte. Auf Facebook konntet ihr vor einiger Zeit lesen, dass ich einen Quilt für das Bauchbewohnerlein nähen wollte. Ich habe zwar schon einiges über’s Quilten und Patchworken gelesen und liebe es, die fertigen Werke auf anderen Blogs zu bewundern. Selbst habe ich mich aber noch nie an ein so großes Projekt gewagt. Ich erzähle euch heute wie schließlich der wahrlich schönste Quilt ever (!) seinen Weg zu uns fand!

 

 

Wie es der Zufall will, bestellte just in diesem Zeitraum damals Marit – deren Blog Tag für Tag ich schon lange lese – eine Clutch bei mir. Wir mailten so hin und her, denn sie hatte ganz besondere Stoffwünsche und ich weiß gar nicht mehr wie es dazu kam, plötzlich befanden wir uns in einem regen Mailverkehr für einen Bauchbewohnerlein-Quilt, den SIE für UNS nähen wollte. Ich war hin und weg, denn Marit ist ohne Übertreibung eine Quilt-Königin. Geht mal auf ihrem Blog in der Kategorie “Quilts” stöbern. Ihr findet wunderschöne Quilts und unheimlich inspirierende Hintergrund-Posts über das Quilten selbst, in denen sie auch viele Fragen der Leserinnen zum Thema Binding, Stoffauswahl & Co. beantwortet.

 

 

Sie stellte also in liebevoller Kleinarbeit verschiedene Stoff-Stapel zusammen, die ich auf Instagram und via Mail dann verfolgen und beurteilen konnte und so kamen wir auf meine Lieblings-Farbkombination, mit einigen Stoffen von Leslie Keating, über deren Shop Marit gerade berichtet hat (aus einem der Stoffe ist übrigens auch ihre Clutch entstanden).

 

 

Als “Muster” für den Quilt, suchte ich mir das “Impropiercing” – ein großes Puzzle aus Stoff-Schnipseln – aus. Über das Impropiercing könnt ihr hier mehr lesen. Als dann das Quilt-Top fertig war, ging es um die Frage des effektiven Quiltens und da ich wenig Vorstellung davon hatte, was man – ausser gerader Linien – so alles machen kann, überließ ich das getrost Marit. Heraus kam, wie Kleinmädchen und ich beim Auspacken aufgeregt feststellten, eine kleine Landschaft aus Sonne, Wolken und Meer. Wie sehr ich das liebe! Was für eine tolle Idee!

In dem Meer schwimmen von Hand eingestickt drei kleine Fischlein (Kleinmädchen zeigt oben auf eines davon). Für jedes unserer Kinder eines…. ich bin so was von verliebt….

 

 

Marit, wir danken dir von Herzen für diesen ganz besonderen Quilt – nur für uns! Er wird unsere Kinder ganz sicher ein Leben lang begleiten und ich kann es kaum erwarten, das kleine Brüderchen darin einzukuscheln.

Engelenchen folgen | Feedly, Bloglovin & Co.

Wie lest ihr eigentlich Blogs? Als ich vor einigen Jahren neu in die Blogger-Welt (zunächst nur als Leserin) eingetauchte, habe ich *pssst* erst einmal ganz umständlich Lesezeichen in meinem Browser genutzt, die ich dann einfach täglich nach Neuigkeiten durchgelickt habe. Darf man gar nicht erzählen… schließlich gibt es ganz bequeme Tools, die uns helfen neue Beiträge auf Lieblings-Blogs auch ja nicht zu verpassen. Ich richtete mir dann damals relativ schnell den Google Reader ein, um meiner wachsenden Blogleseliste Herr zu werden.

Vor einigen Monaten gab’s dann ordentlich Unruhe im Netz: das Ende des Google Readers wurde zum 1. Juli verkündet. Schrecklich, denn wer will sich schon gern umgewöhnen? Ich ignorierte das “Problem” erst einmal, doch irgendwann musste auch ich mich schließlich nach einer Alternative umsehen, mit der ich die vielen angesammelten Blogs in meiner Leseliste ordnen und verfolgen kann. Ich habe mich letztendlich nach kurzer Testphase für Feedly entschieden, das ich nun als App auf meinem Apfel-Telefon nutze. Mittlerweile habe ich mich an den Magazin-Stil von Feedly gewöhnt, ihn sogar lieben gelernt und nach einem Frühjahrsputz sind alle Blogs mittels einfacher Import-Funktion einfach aus dem Google Reader rüber gewandert, wo ich sie schließlich sogar neu sortiert habe. Jetzt macht das Lesen noch mehr Spaß! Ich habe eine {Lieblingslese-Liste} mit wenigen – na gut, einigen – Blogs, die ich täglich lese. Darüber hinaus gibt’s dann eine {Berliner Liste}, eine {Scrapbooking-Liste}, eine {Foodblog-Liste} und ein paar mehr…

Wie könnt ihr nun Engelenchen bequem folgen?

Im Zuge meiner eigenen oben beschriebenen Umgewöhnung habe ich mich auch damit beschäftigt, wie ihr denn nun Engelenchen folgen könnt und rechts in der Seitenleiste findet ihr verschiedene Alternativen.

  • Zunächst einmal könnt ihr natürlich auch Engelenchen ganz einfach in euren Feedly-Reader integrieren, solltet ihr euch wie ich für Feedly entschieden haben. Dazu gebt ihr meine URL www.engelenchen.de bei Feedly ein und fügt Engelenchen in eure Leseliste ein.
  • Ihr könnt nun aber auch Bloglovin nutzen. Klickt dazu einfach rechts in der Seitenleiste auf das Bloglovin-Symbol und ihr werdet entsprechend weitergeleitet.
  • Vielleicht seid ihr auch bei Blog-connect unterwegs (mir bis dato ehrlich gesagt gar nicht bekannt), auch dafür habe ich jetzt rechts in der Seitenleiste den “Diesem Blog folgen” Button eingefügt.
  • Schon etwas länger habt ihr die Möglichkeit, Engelenchen bequem per Mail über den Feedburner zu abonnieren. Dazu gebt ihr ebenfalls in der rechten Seitenleiste eure Email-Adresse in das entsprechende Feld ein, dann bekommt ihr neue Engelenchen-Post einfach in eure Inbox geliefert. Auch das funktioniert weiterhin.
  • Ansonsten kündige ich neue Posts auch immer via Facebook und Twitter an. Wer mit oben gelisteten Diensten also gar nichts anfangen kann, verpasst auch hier weiterhin keine Post von Engelenchen.

Und welche Tools nutzt ihr? Wie lest ihr Blogs? Und seid ihr wie ich eher der mobile Leser?

Einfacher Cord-Rock {Tutorial}

Lange, lange bin ich um das Thema DIY-Kinderkleidung herumgeschlichen wie ein ängstliches kleines Mäuschen. Ich besitze (noch) keine Overlock-Maschine, obwohl ich gedanklich nach der Lektüre dieses Buches schon längst eine in der Werkstatt stehen habe und im Grunde dank zahlreicher Tips auf Instagram auch weiß was ich will. Da ich nun irgendwie sonderbar perfektionistisch veranlagt bin, dachte ich mir stets, wenn dann muss man das gleich “richtig” machen und schaffte mir erst einmal besagtes Buch zum Thema Overlock an. Und dann lag ich in einer schlaflosen Nacht da und dachte mir, was für ein “Quatssss” (O-Ton Kleinmädchen), ich will die Dinger (Röcke) doch nicht verkaufen. Sondern nur die Zeit ausnutzen, in der Kleinmädchen sich noch von mir ankleiden lässt. Also habe ich mich trotzdem einfach mal dran gewagt, denn meine Nähmaschine besitzt immerhin einige gute Overlock-Stiche und schließlich kann man auch viel mit verdeckten Nähten arbeiten.

Mein erstes Projekt: ein einfacher Cord-Rock nach eigenem Schnitt, ich bin ganz stolz! Die Grund-Maße (Länge und Weite) habe ich einfach von vorhandenen Röcken aus Kleinmädchens Kleiderschrank abgenommen.

Und da ich es selbst liebe, kleine Anleitungen zumindest als Inspirationsgrundlage zur Verfügung gestellt zu bekommen, gibt es hier ein Mini-Tutorial für den Rock in unserer Größe, (sprich ca. 98, ihr könnt ihn entsprechend anpassen).

Ihr benötigt (Nahtzugaben von ca. 1cm sind eingerechnet):

  • Zweimal Feincord, Zuschnitt ca. 21cm x 44cm
  • Zweimal gemusterte Baumwolle, Zuschnitt ca. 31cm x 44cm
  • Einmal Bündchen, Zuschnit ca. 14 x 50 cm

Bügelt jeweils eine lange Kante der beiden zugeschnittenen Cord-Teile zweimal um und zwar jeweils ca. 1 cm (oben links). Faltet die Baumwolle (oben rechts) jeweils längs links auf links, so dass an der oberen Kante ca. 1 cm Stoff übersteht. Den überstehenden Stoff bügelt ihr wiederum um. Dann legt ihr jeweils Baumwolle und Cord wie abgebildet aufeinander und näht sie in zwei parallelen Linien schön zusammen wie im folgenden Bild dargestellt. Ihr habt nun zwei Cord-Baumwoll-Kombinationen, mit denen ihr weiter arbeitet.

Legt die zwei Teile rechts auf rechts aufeinander und näht die Seiten mit einem Zick-Zack- oder (wenn ihr habt) Overlockstich zusammen (oben rechts).

Es geht weiter mit dem Bündchen. Näht die zwei Enden des Bündchens mit Zick-Zack oder Overlock-Stich zusammen und markiert euch nun die Mitte des Cord-Teils (siehe unten). Dort setzt ihr mit der Bündchen-Naht an (rechts auf rechts).

Dann steckt ihr das Bündchen zu gleichen Teilen links und rechts an den Cord-Nähten fest. Am besten näht ihr nun das Bündchen an die erste Seite (die hier abgesteckt ist) fest, indem ihr es beim Nähen kräftig zieht. Anschließend näht ihr das restliche Bündchen an die andere Seite, schlagt es dann um und steppt es von aussen fest. Dafür hab ich einen elastischen Zick-Zack-Stich verwendet, das sieht dann von aussen so aus:

Kleinmädchen liebt ihren neuen Rock! Und ich habe beim Nähen natürlich Ideen für mindestens drei neue Röcke gehabt und notiert. Das Eis ist gebrochen *hach*!

Das Cord-Röckchen wandert gleich hinüber zum heutigen Creadienstag.

Lovely Kugel | Gedankenschnipsel

Bines und Andreas color me happy Reihe steht in diesem Monat ganz im Zeichen des “lovely rosé” und heute gibt es bei mir als bisher-Mädchen-Mama ein paar rosafarbene Gedankenschnipsel über die letzten kugeligen Tage mit dem kleinen *trommelwirbel* B-r-ü-d-e-r-c-h-e-n im Bauch. Es wird ein kleiner Bruder, ist das nicht aufregend?

 

Rein rechnerisch wird der kleine Bruder sich in etwa drei Wochen auf den Weg machen. Gefühlsmäßig war ich allerdings schon zweimal so gut wie auf dem Weg ins Krankenhaus. Ich mache mir Sorgen, die Geburt zu verpassen. Klingt seltsam, doch beim kleinen Mädchen war es beinahe genau so.

Ich wünsche mir dann einen ordentlichen Hormonschub, um die anstrengenden Wochen danach zu überstehen. Im Moment bin ich einfach nur müde. Richtig müde.

Seit zwei/drei Tagen tut mir alles weh, am liebsten würde ich den lieben langen Tag im Bett liegen. Wobei selbst das schmerzt.

Das kleine Fräulein freut sich sehr auf’s Brüderchen. Manchmal strampelt er sogar munter in ihrem Bauch herum. Aha!

Wir haben noch keinen Namen. Also ich eigentlich schon.

Ich sage mir, dass Jungs bestimmt entspannter sind und viiiel schneller durchschlafen. Allerdings lässt das laute und beinahe stete Rumpeln im Bauch auf ein verdammt aufgewecktes Kerlchen schließen. Kann man da auf ähnlichen Aktivitätendrang “draußen” schließen? Nö, oder?

Ich bin froh, dass der Sommer ein wenig auf sich warten lässt und genieße die kälteren Temperaturen, trotz Rückenweh und permanenter Müdigkeit (erwähnte ich schon wie müüüde ich bin? Mühüüde…).

Ich wünsche mir gerade mehr Zeit allein. Zum Ausruhen. Schlafen. Nachdenken.

Ich muss noch Wäsche waschen. Bettchen hochholen. Und…. ja, was muss man da eigentlich noch alles vorbereiten?

Ich bin aufgeregt und gespannt auf die neue Dynamik, die ein kleiner Mann in unser Familienleben bringen wird – ein Gleichgewicht, gell? Und sonst? Wie ist das denn so mit kleinen Jungs-Babies?

Ich freue mich auf das kleine Bündelchen Leben im Arm. Auf’s Tragen. Auf den Baby-Geruch. Auf’s Kuscheln. Auf viel Zeit im Hier und Jetzt.

Ich frage mich, ob er seinen Schwestern ähnlich sein wird und wie er wohl aussehen mag?

Ich durchstöbere viele Blogs nach coolen genähten Jungs-Klamotten und Jungs-Stoffen.

Und ich bin mir sicher, Männer würden so eine Schwangerschaft nicht überstehen… geschweige denn die Geburt.

Rückblick {Insta-Mai}

Schon wieder ein Monat rum. Kaum zu glauben, es ist Sommer. Im Grunde. Naja, ihr wisst schon…. bald ist er da. Bestimmt! Heute gibt’s einen Rückblick auf den Mai aus meinem Instagram Account.

Der Monat begann vielversprechend mit viel Sonne und vielen schönen Tulpen, leider lag ich dann tagelang flach. Verdammt anstrengend mit einem quirrligen kleinen Fräulein, dass natürlich viiiiel action braucht und am liebsten den lieben langen Tag auf den “Piielplatz” möchte, selbstverständlich aber nicht alleine klettern will! Irgendwann wurde es besser und wir konnten unseren kleinen verwunschenen Garten schon einmal ein wenig genießen (von dem haben wir in den letzten Tagen nämlich dank Dauer-Regen nicht viel gesehen).

Der Bauch wurde immer größer (geht das überhaupt?) und mittlerweile will der Rücken nicht mehr so recht. Und der Magen. Und die Beine. Und überhaupt… Regelmäßig hab ich die hübsche Stuck-Decke im Krankenhaus bewundert, auf dem Weg zur Hebamme und mir innerlich versucht die Angst vor der Geburt zu nehmen. Die wird nämlich immer größer *urgs*. Dank eines kleinen Wellness-Ausfluges mit Übernachtung konnte ich mich ein wenig erholen.

Einiges genäht und gestrickt. Mein neues Portemonnaie (LOVE IT!), ein allererstes Röckchen für Kleinmädchen (zeige ich euch nächste Woche ausführlich, mit einem kleinen Tutorial) und dann statt dieser Beanies meinen fast fertigen Sommer-Schal (gibt es auch nächste Woche zu sehen, ein wenig Druck schadet nie).

Mit dem kleinen Fräulein bei schlechtem Wetter gebacken – Nussbrot mit Rosinen, denn sie liiiiebt Rosinen. Nur leider nicht im fertig gebackenen Brot. Also alle wieder rausgepult. Was soll’s. Ausflug zum Bauernhof mit vielen kleinen Freunden. Und in den Zoo mit der Patentante.

Aufregendes Wochenende mit viel Photobooth-Spaß zwischen den Vorträgen. Und jetzt bin ich so erschöpft, dass ich am liebsten den ganzen Tag bei meiner Mutter auf dem Sofa genau diesen Ingwer-Tee samt Keksen genießen würde.