Aktuelle Strick-Projekte | {Auf den Nadeln | Juli}

Auf Instagram zeige ich ja ab und an, woran meine Nadeln gerade so klappern. Das mache ich natürlich, um mich selbst unter Druck zu setzen. Klar, oder? Es sind nämlich immer viel zu viele Projekte gleichzeitig. Die dauern dann entsprechend lang.

Rililie

Das Pulli-Kleid in den letzten Zügen aus dem E-Book “Shaken, not stirred!” von Rililie aus Supersoft von Holst. Die ersten Maschen hatte ich in dem tollen Strickdesigner-Workshop angeschlagen und jetzt fehlen nur noch die Ärmel. Ärmel sind ja so eine Sache, die mag ich nicht besonders, denn ich stricke viel lieber auf der Rundnadel als auf dem Nadelspiel!

Schal

Das wird ein Cashmere-Wolle-Seide Schal aus Superior von Filatura di Crosa. Das Muster entwerfe ich beim Stricken, ich bin selbst gespannt wie es wird. Strickt sich gerade etwas langsam, muss aber bis Mitte August, pünktlich zu einem Geburtstag, fertig werden.

Free-styleDas hier ist noch immer der Freestyle “Raglan von oben” (den hatte ich ganz versteckt schon einmal im April hervor blitzen lassen). Also ein von oben und ohne Nähte gestrickter Pullover für den Prinzen. Da hab ich ja noch bis zum Herbst Zeit, der kann auf kühlere Temperaturen warten. Gestrickt aus Zara von Filatura di Crosa.

Und was habt Ihr gerade so auf den Nadeln? Zeigt Ihr’s mir? Den ganzen Juli habt Ihr Zeit, um euch hier zu verlinken, ich bin gespannt!

 Loading InLinkz …


Unsere liebsten Kinderbücher #16 | Erste Bilderbücher

Vor ein paar Wochen hat der kleine Prinz Bilderbücher für sich entdeckt. Von ganz allein. Einfach so. Während ich es beim Fräulein gar nicht abwarten konnte und ständig selbst Bilderbücher anschleppte, schnappt er sich nun eines unserer dicken Papp-Exemplare, trägt es mir entgegen und setzt sich rückwärts auf meinen Schoß “Hier, Mama, lies!”. Mein Herz… Ob er nun tatsächlich ne Leseratte wird oder einfach die prompte Zuwendung genießt. Mir egal. Mir gefällt’s.

Es müssen jedenfalls Tiere sein. Diese Eimer-Ball-Zahnbürste-Papp-Dinger interessieren ihn nicht die Bohne (na gut, vielleicht bin ich da auch nicht ganz so euphorisch bei der Sache #gebichjetzteinfachmalzu). Zwei unserer alten Pappbücher im Fundus haben es ihm besonders angetan, ich mag sie auch und kann sie euch wärmstens empfehlen für etwa einjährige Kinder.

Schau mal, viele bunte Tiere hatte ich ursprünglich vor Jahren als Geschenk gekauft und es dann ein zweites Mal für uns besorgt, weil ich die Illustrationen so hübsch fand und mich mich nur so schwer hatte trennen können.

Schau-mal-Tiere-Bilderbuch1

Tiere sind hier wie gesagt total beliebt. In diesem Buch sind sie gruppiert nach “Haus & Hof”, sprich Ziegen, Pferde, Kühe, etc., “Wild & Gefährlich”, also Elefanten, Löwen, Jaguar, Nashorn usw., “Flüsse & Meere”, nämlich Wal, Pinguin, Delfin, etc., “Wald & Wiese”, mit dem Adler, Hirsch, Wildschwein, und mehr. Dann “Kribble & Krabble” mit Spinnen, Maikäfer, Libelle und mehr.

Die Tiere sind entzückend gezeichnet und erleichternderweise stehen für Mama die Bezeichnungen drunter. Bei manchen Tieren ist das durchaus hilfreich *räusper*.

Schau-mal-Tiere-Bilderbuch2

Unser zweites Lieblings-Buch haben wir vor gefühlten hundert Jahren zur U6 vom Fräulein, damals noch in Hamburg, im Buchstart-Päckchen erhalten. Ich finde das Programm zur Leseförderung grundsätzlich klasse. Hier in Berlin, bzw. heute ist es das Lesestart-Päckchen, welches wir gerade für den Prinzen bekommen haben. Da steckte diesmal allerdings enttäuschenderweise nur so ein kleines Kinderwagen-Papp-Buch mit Ente, Ball und Co. drin. *ggäääähn*. Aber wir sind ja ausreichend versorgt mit unserer aus allen Nähten platzenden Bibliothek.

Und nun zum Buch. Das Fräulein bekam also damals Rat mal, wer das ist! und der Prinz liebt es. Es ist der absolute Favorit unter allen Pappbüchern, die wir hier haben. Noch mehr als das erste Buch. Es ist total einfach aufgebaut. Auf jeder Seite ein Tier. Löwe, Schwein, Hund, Hase, Elefant und Hahn. Durch ein kleines Guck-Loch erhascht man aber einen Blick auf den Schwanz des nächsten Tieres und das ist natürlich der Oberhammer und macht neugierig wie nix!

Rat mal wer das ist1

In neunzig Prozent der Fälle schleppt er mir momentan also dieses Buch auf den Schoß. Es ist hübsch illustriert, kurz und einfach, aber macht Spaß. Natürlich unbedingt mit lauter Geräuschuntermalung. Ist ja klar.

Rat mal wer das ist2

Ich sag euch… ich finde es jeden Tag auf’s neue  faszinierend zu erleben wie unterschiedlich sich Kinder entwickeln. Das Fräulein liest ja auch gern, aber im Prinzen-Alter hat sie die Bücher noch hauptsächlich auf deren Geschmacksintensität geprüft.

Handgemacht & Selbständig | Nina von Hedi Näht

Heute gibt es einen Blick hinter die Kulissen einer Blogger-Kollegin, die innerhalb kürzester Zeit und mit der ihr total typischen orkanartigen Energie ihr eigenes Schnittmuster-Label groß gezogen hat. Na klar, Ihr habt’s erraten, es ist Nina alias Hedi Näht! Die Hamburger Zwillings-Mama, die bei allem was sie tut, schreibt und macht einfach so ist wie sie ist. Authentisch, lustig und so richtig voll geladen mit Energie. Die Schnittmuster, die ihrer Nähnadel entspringen, entwirft Nina zunächst aus reinem Eigennutz. Dinge, die sie selbst oder ihre zwei Mädels einfach gern tragen. Den Anfang machte Charly, die Astronauten-Mütze, gefolgt von der eleganten Frau Charly für die Mama. Ruck zuck folgten die Pump-it-up-Hosen und der Rock Hilda in verschiedenen Varianten.

Hedi-naeht-head

 

Nina, wie bist du zum Nähen gekommen und was hast du in deinem vorherigen Leben so gemacht?
Meine Zwillinge waren damals gerade mal 1,5 Jahre alt und ich wollte endlich mal wieder was nur für mich machen. Also meldete ich mich zu einem Wochenend-Nähkurs in einer Kirchengemeinde an! An diesem Wochenende nähte ich mein erstes kleines Kleidchen und war mächtig stolz. Irgendwie entspannte mich das Nähen sehr, so lange hatte ich mich lange nicht auf irgendwas konzentriert. Und dann kam in relativ kurzer Zeit ein so süßes Kleid heraus! Ab da war ich im Nähfieber!

Bevor meine Zwillinge auf die Welt kamen, habe ich nach meinem Studium der Kommunikationswissenschaft viel journalistisch gearbeitet. Lange Jahre bei verschiedenen Radiosendern, Zeitungen, Fernsehen etc. Dann habe ich ein Volontariat in einer Hamburger Agentur gemacht und als  PR-Beraterin gearbeitet.

Du hast ja mal als Näh-Blog gestartet und auch Genähtes in deinem Shop verkauft. Wie kamst du auf die Idee, auf Schnittmuster umzustellen? Ist ja kein einfacher Weg, wenn man das nicht gelernt hat, oder?
Ich habe für meinen Verkauf meiner genähten Sachen fast ein Jahr nähen geübt, so dass ich die Sachen auch professionell verkaufen konnte. Mein Anspruch war schon, dass alles sehr gut aussieht. Dabei habe ich mir alles selbst beigebracht – in kurzer Zeit nähte ich über 100 Sachen und übte weiter! Ich wollte mich einfach mit Hedi weiterentwickeln und fand schnell keine Schnittmuster mehr, die schnell gingen und meinem 100prozentigem Geschmack entsprachen. Für meine Mädels muss ich ja immer alles zweimal nähen, da kann ich mich nicht stundenlang mit einem Kleidchen aufhalten! Bei mir muss immer alles ratz-fatz gehen, aber trotzdem muss es etwas Besonderes haben! So sind meine Schnitte konzipiert!

Hedinäht-zwillinge

Meine Schnitte werden übrigens nach meinem Entwurf von einer studierten Schnitttechnikerin erstellt, mit der ich eng zusammenarbeite! Nur so kann ich meinen Käufern die Schnitte anbieten, die sehr gut sitzen! Ach, alles ist ein einfacher Weg, wenn man es möchte! In so Situationen entwickele ich immer großen Willen und mache meinen Weg. Ich war von Anfang an überzeugt davon, dass mein Label „Hedi“ irgendwann läuft. So bin ich.

Apropos “so bist du”, was hat eigentlich Hedi mit Nina zu tun? Also wie kamst du auf den Namen deines Labels?
Erst kaufte ich mir eine sehr gute Nähmaschine und dann überlegte ich nach einem geeigneten Label-Namen! Es sollte mein drittes Baby werden…Hedi hätte ich meine dritte Tochter genannt. So einfach. Also Hedi!

Hedinäht

Deinen Blog betreibst du weiterhin. Was genau gefällt dir am Bloggen? Hat dein Blog einen anderen Stellenwert gewonnen, seitdem du professionell deine E-Books vertreibst?
Mir gefällt am meisten der Austausch mit meinen Lesern! Ich freue mich immer über jeden Kommentar – auf allen Kanälen! Da geht mein Herz auf und ich bin glücklich, dass meine Sachen gut gefallen. Bei meinem ersten Blogpost und auch das erste Jahr wusste ich noch gar nicht recht was bloggen überhaupt bedeutet. Mit den Jahren habe ich viel dazugelernt, viele nette Leute getroffen. Eine tolle Gemeinschaft insbesondere hier in Hamburg erlebt! Viele meiner neuen Freunde und Bekannten kenne ich aus den Blogger-Treffen. Daraus entstehen wieder neue wunderbare Projekte, wie z.B. auch dieses Interview hier. Mein Blog hat also mittlerweile in meiner Arbeit einen großen Stellenwert gewonnen.

Du bist Mama von Zwillingen und es scheint sie haben jede Menge Freude an deinen Klamotten, sprichst du dich ein wenig mit ihnen ab und gehst auf ihre Wünsche ein? Haben sie z.B. bestimmte Form- oder Farbvorlieben?
Meine Mädels kennen es fast gar nicht irgendwo shoppen zu gehen. Entweder es gibt schöne Sachen vom Flohmarkt oder ich nähe ihnen was. Dabei frage ich sie immer, was sie haben wollen. „Ein Kleid“ ist meist die Antwort. „Mama, du machst das schon, wir lassen uns überraschen“. Also nähe ich meist einen Schnitt in zwei Varianten. Rosa, Pink, Lila kommen natürlich immer am Besten an, ist klar!

Hedinäht-Schiebermütze

Was ist das liebste Kleidungsstück, dass du bisher für dich genäht hast? Und für deine Mädels?
Ach, das kann ich gar nicht so pauschal sagen. Meist gefallen mir die Sachen alle gut! Ich habe sie ja nach meinen Wünschen zusammengestellt! Aber das erste Kleid, das ich genäht habe, gefällt mir aus sentimentalen Gründen am meisten.

Wenn man deinen Blog so liest (und auch hier deine Antworten), hat man das Gefühl du sprühst vor Energie und bist eigentlich immer fröhlich. Gibt es auch Kehrseiten an der Selbständigkeit? Ist das nicht manchmal auch… mmmmhh… einsam, so ohne Kollegen auf’m Gang? Kaffe nur mit dir? Wie motivierst du dich?
Da hast du mich aber gut erkannt, Marisa! Ich hoffe sehr, dass meine Leser das auch so empfinden! Ich brauche mich eigentlich nie zu motivieren – ich setzte mich einfach morgens an den Schreibtisch in meinem Nähzimmer und lege los. Es ist immer so viel zu tun, das geht dann leicht von der Hand. Schlimmer wäre es, wenn ich nichts zu tun hätte. Das ging mir am Anfang so. „Was nähe ich denn jetzt wieder und gefällt das auch anderen“, habe ich mich oft gefragt. Ich bin ja eine One-Woman-Show. Entwerfe Schnitte, kümmere mich um den Support, Vertrieb, meinen Blog und vieles mehr. Mein Arbeitstag ist sehr ausgefüllt! Ich arbeite mittlerweile mit einem kleinen Team zusammen. Meine wundervollen Probenäherinnen, meine Schnitttechnikerin und Grafikern. Wir kommunizieren per Mail und viel in einer geheimen Facebook-Gruppe. Zwar nur virtuell, aber für mehr hätte ich auch gar keine Zeit. Ich hole meine Kinder ja schon wieder nach 5 Stunden Kindergarten ab. Und wenn ich mal Lust habe auf Käffchen trinken, dann treffe ich mich einfach mit einer Freundin – das kann ich mir bei meiner Selbstständigkeit auch mal erlauben. Eine große Freiheit ist die Selbstständigkeit für mich – anders könnten wir unsere kleine Familie nicht wuppen. Wir haben keine Omas oder Opas in der Nähe, einer muss hier sozusagen parat stehen, wenn meine Mädels krank werden oder ähnliches…

Das klingt wirklich als hättest du gefunden, wonach du gesucht hast… gab es eigentlich auch Fehler auf deinem Weg in die Selbständigkeit oder Dinge, die du heute anders machen würdest?
Ich gehe einfach meinen Weg und mache weiter so. Vieles mache ich aus dem Gefühl heraus, so wie ich es mag. Ich blogge auch nicht sehr strategisch, sondern blogge so wie es passt! Nicht immer habe ich Einfälle zu Blogthemen oder neuen Schnitten! Dann lasse ich alles ruhen und warte einfach ab. Eigentlich kann ich mir sicher sein, dass immer eine neue Idee kommt, darauf vertraue ich! Sicherlich hätte ich Hedi am Anfang professioneller aufziehen können mit tollem Blogdesign etc, aber das bin eben ich und im Blog kann man meinen Weg ganz gut erkennen. Damals waren meine Mädels ja auch noch so klein, da konnte ich einfach auch nicht anders. Ich habe mir immer meine größte Mühe gegeben und viel Kraft in meine Arbeit gesteckt! Jetzt wo sie schon fünf Jahre alt sind, geht das eben auch wieder anders. Ich würde also nichts anders machen!

Wohin wünscht du dich in fünf Jahren, was ist deine Vision für Hedinäht?
Ich wünsche mir einfach, dass die Nähszene noch weiter wächst und meine Schnitte weiterhin gut ankommen. Ich liebe es, wenn ich irgendwo meine Schnitte sehe. Jede Umsetzung ist anders und sehr individuell. Wo dann genau Hedi steht, kann ich nicht sagen – vielleicht fällt mir wieder was anderes sein, mal sehen! Weiter geht´s!

Danke, Nina, für deine offenen Antworten und den Blich hinter “Hedi näht”! Ich drück dir weiterhin die Daumen und freue mich auf Facebook und auf deinem Blog mehr zu lesen!

Des Prinzen erster Geburtstag

Blink, zwinker, huch – der Prinz ist eins. Es ist ja kaum zu glauben wie schnell das letzte Jahr verging. Da krabbelte das kleine Fräulein doch gerade erst in seiner ersten Lebensnacht zu mir ins Bett und zählte die frisch geschlüpften Fingerchen ihres kleinen Bruders. Ist das wirklich schon so lange her?

GeburtstagskroneInzwischen läuft er munter durch die Gegend, der kleine Prinz. Ist wie wahnsinnig verrückt nach Tieren, allen voran nach Pferden und Zebras. Sein erster Tierlaut klingt irgendwie nach “Kikeriki”, versteht natürlich nur Mama. Er klettert waghalsig alle erdenklichen Gegenstände hinauf und lacht sich dabei schlapp. Ich hab dabei weniger zu lachen, könnt ihr euch ja denken. Es gab da schon Beulen, die mich um Jahre altern ließen.

Wie das so ist, kurz vor Kindergeburtstagen kribbelt es in den Fingern, egal wie eingestaubt die Nähmaschine ist. Ich musste einfach zwei Tage zuvor noch “schnell” ein paar Give-away-Säckchen nähen. “Give-häh??” fragt sich die Kindergeburtstagsunerfahrene Leserin (oder auch unsere bei jedem Kindergeburtstag auf’s neue schmunzelnde Erzieherin). Tja, heutzutage gibt es nicht nur für das Geburtstagskind selbst, sondern selbstredend auch für dessen Gäste kleine Geschenke. Einen Gummibären, ein Tütchen Knisterbad oder ähnliches. Klar, oder? Tütchen mussten her.

Kindergeburtstag-nähideen

Fragt mich nicht warum, irgendwie hatte ich einfach Lust, für jedes der Kinder ein eigenes Säckchen mit einem Bild darauf zu nähen. Diese kleinen Säckchen schwirrten mir schon seit Fräuleins Geburtstag im Kopf umher. Wir haben morgen sechs kleine Geburtstagsgäste. Noch lädt der Prinz ja nicht selbst ein. Eine Kita besucht er noch nicht, doch unsere Freundeskinder sehen wir beinahe wöchentlich, da sollte es ein ordentlicher Kindergeburtstag werden.

Kindergeburtstag-give-away

Jedes Säckchen also personalisiert mit einem Foto. Naja und da ich ja dann schon dabei war, musste auch noch eine Krone her. Ja und wenn der Prinz dann eine hat, braucht das Fräulein auch eine. Schließlich ist es ihr erster Große-Schwester-Jahrestag (unsere Erzieherin lächelt beim Lesen dieser Zeilen – eine Geschwisterkrone… eh klar). Die Kronen wurden aber aufgrund Zeitmangel sehr schlicht, denn es war mittlerweile Mitternacht. Ich habe dann beschlossen, die nun einfach jährlich aufzuhübschen, so dass sie irgendwann kunterbunt bestickt, benäht, behängt sind. So viel zu guten Vorsätzen. Wir sprechen uns im Dezember. Die Rohfassung gab es also heute und sie kam insbesondere beim Fräulein so richtig gut an!

Vor einigen Jahren habe ich übrigens für Jessicas Kinder mal einen Geburtstagshut und eine Geburtstagskrone genäht. Die waren damals etwas detailreicher – da hatte ich noch Zeit. Für den Hut hatte ich hier sogar eine Anleitung geschrieben.

Damit die Kronen ein Weilchen passen, habe ich diesmal hinten ein Klettband angenäht. Schließt super und wächst mit!

Geburtstagskrone nähen

Als ich nun meiner liebsten Freundin A. von meinem Kindergeburtstagsvorabendnäherlebnissen berichtete meinte sie trocken ich sei die Art Mutter, die andere Mütter hassen. Urgs. Hallo? Selbstgenähte Give-away-Säckchen. Pah! Wie guhuut, dass der Prinz noch keine Kita-Freunde hat, deren Mütter mich nun derart abstempeln würden. Ich kann euch aber ausserdem versichern: es gibt morgen nur ne Backmischung für die Kinder und gekaufte Torte für die Eltern. Ach und ein Prinzen-Foto-Album gibt’s übrigens auch nach einem Jahr noch nicht.

Und überhaupt.

Mit 11 Monaten…

… laufe ich wie ein Flitzebogen hin und her und vor und zurück durch die ganze Wohnung.
… versuche ich manchmal auch zu rennen, dann plumpse ich vorwärts um. Macht nix.
… kletter ich ü-b-e-r-a-l-l hoch, das treibt Mama in den Wahnsinn.
… finde ich eigentlich könnte ich die Treppe jetzt auch laufen. Krabbeln war ja schließlich gestern. Keine Ahnung warum Mama dann so auf schreit und Papa schimpft.
… mache ich “uh-uh-uh-uh” wie ein Orang Utan, wenn ich Tiere, insbesondre Hunde entdecke.

Mit 11 Monaten
… bade ich liebend gern und möglichst stundenlang.
… bin ich wirklich, ja, wirklich (!) immer gut gelaunt.
… schleppe ich haufenweise Bücher durch die Gegend und will mir alle ansehen.
… werde ich abends kurz vor dem Zubettgehen immer noch mal so richtig munter.
… “male” ich gern mit Buntstiften, bevor ich sie dann versuche aufzuessen.
… wandere ich gern unbeobachtet in der Wohnung umher,
… nur ins Badezimmer darf ich nicht (Klobürsten und Mülleimer-Alarm)
… kann ich mich ganz schön wehren und beiße mit meinen vier Zähnchen kräftig zu, wenn M. mich ärgert.
… mache ich noch zwei kurze Schläfchen am Tag.
… dafür schlafe ich nachts relativ lang.
… trage ich Schuhgröße 18 und Kleidergröße 80/86
… bin ich aber insgesamt eher zart.
… sagen alle, dass ich dem Papa wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sehe.
… kommt gerade der fünfte Zahn durch.

 

Strickdesigner-Workshop mit Rililie

Kennt Ihr das, wenn man von einem Workshop so beflügelt nach Hause kommt, dass man am liebsten auf der Stelle alle drölfzig neuen Techniken ausprobieren möchte, die man gerade gelernt hat? Wenn man mit einem Sack voller “aha”-Erlebnisse nach Hause radelt und im Kopf mindestens fünf neue Projekte plant? Und wenn man während des Workshops ständig voller Begeisterung denkt “aaaah, soooo geht das! Klar!!”

Rililie_workshop

So ein Workshop war das an den vergangenen zwei Samstagen. Gabi vom Berliner Wollgeschäft Bouclé in der Nassauischen Straße hatte die wundervolle Designerin Rililie als Workshop-Leiterin gewonnen. Ich hatte das auf deren Blog gelesen und meine Samstage umorganisiert, denn ich wollte sie nicht verpassen. Über ihre schönen Designs bin ich auf Ravelry schon vor einiger Zeit aufmerksam geworden, die treue Leserin unter euch weiß vielleicht sogar, dass ich den Blue Sand Cardigan schon beinahe fertig gestrickt habe (ist allerdings eher ein dicker Winter Cardigan in meinem Fall und das Finishing daher gerade nicht erste Priorität).

Ein Ziel war es zunächst einmal, gemeinsam das Kleid oder den Pullover aus dem E-Book “Shaken, not stirred!” anzuschlagen, das mögen manche von Euch via Instagram verfolgt haben. Das E-Book enthält so viele Raffinessen, dass einem trotz Nadelstärke 3 nicht langweilig werden kann. Das ist übrigens offenbar bei all ihren E-Books der Fall. Öffnet man die Anleitung, mag man vielleicht im ersten Augenblick rückwärts umkippen und sich sorgen, das wäre zu kompliziert. Aber die Anleitungen sind einfach so detailliert und so voller feiner kleiner spezieller Komponenten, dass sie unheimlich viel Spaß machen und dadurch trotz großem Umfang schnell von der Hand gehen.

Rililies Designs werden von oben und ohne Nähte gestrickt. Genau mein Ding, ich mag keine Nähte und wenn man Pullover oder Kleider oder auch Strickjacken von oben beginnt, hat man den großen Vorteil, das Teil zwischendurch schon einmal anprobieren zu können. Angefangen wird bei Shaken, not Stirred oben bei den zwei Schulterpartien (ich habe mich für die gemusterten Ärmel entschieden), die dann anschließend miteinander verbunden werden, indem Brust- und Rückenteil dran gestrickt werden. Die Ärmel werden so lange still gelegt, da liegen sie bei mir auch noch. Ab Brusthöhe werden Abnäher gestrickt. Um dem Kleidungsstück den perfekten Sitz zu verpassen, werden also nicht nur links und recht Maschen abgenommen, sondern auch unter dem Brustbereich und hinten unterhalb der Schulterblätter. So entsteht ein vorteilhaftes dreidimensionales Teil. Soll ja kein Sack werden, nech.

La Maison Rililie

Ihr merkt, es war eben auch ein echter Workshop mit unglaublich vielen Inhalten, das hatte ich gar nicht erwartet. Wir haben viel über Ausschnitt-Typen gelernt, über die Darts-Brust Abnäher, also die vertikalen Abnahmen, die ich oben beschrieben habe, die dem Pullover oder Kleid einen perfekteren Sitz verpassen. Über nahtlos eingesetzte Ärmel, von oben gestrickt (gerade an dieser Stelle hatte ich mehrere dieser Aha-Erlebnisse). Und über das Maßnehmen an sich. Ich hab jetzt also keine Angst mehr davor, Anleitungen egal in welchem Bereich (Schulter, Ärmel, Hüfte, was auch immer) meinen individuellen Körpermaßen anzupassen. Alles reine Mathematik und total machbar.

Ich sag euch. Ich hänge nun ja seit einigen Monaten durchgängig an der Stricknadel und dieser Workshop hat mir eine nochmal neue Welt zum Stricken eröffnet. Ich glaub jetzt ist’s so richtig um mich geschehen.

Gestrickt wird dieses Design übrigens mit dem dänischen Holst-Garn, in meinem Fall Supersoft einer 100% Schurwolle, hab ich vorher noch nie mit gearbeitet. Ich bin sehr angetan von der unglaublichen Farbauswahl und am liebsten würde ich mir jetzt gleich alle Farbkarten bestellen, aus Vernunftgründen lasse ich das vorerst bleiben. Ich bin gespannt wie es sich dann trägt, mein Pulli-Kleid – ich bin noch etwas unentschieden was die Länge betrifft, lasst euch überraschen!!

Lily Pond & Madelinetosh

Er ist schon seit vielen Wochen fertig, doch irgendwie kam ich nie dazu, ihn ins rechte Licht zu rücken – den Lily Pond Cardigan von Ela Strickt. Im Januar hatte ich ihn für Ela zur Probe gestrickt, seit Februar wird er vom Fräulein gern getragen. Heute hüpft er noch schnell rüber zu Creadienstag.

Stricken Strickjacke für Kinder

Ich habe irgendwie links sehr – also wirklich sehr (!) – viel lockerer gestrickt als rechts, daher ist das Gestrick auf dem Nadelspiel (die Ärmel), wo ja in Runden gestrickt wird deutlich fester und ebener als der Körperteil in Hin- und Rückreihen geworden. Aber macht nichts.

Gestrickt in Größe 4 Jahre aus Madelinetosh DK. I like!

Und die Anleitung könnt Ihr mittlerweile auf Ravelry erwerben.

Handgemacht & Selbständig | Manja von Kandatsu

Zwar schlummert mein feines, kleines Label während meiner Elternzeit, doch meine Leidenschaft für handgefertigte Produkte ruht keineswegs. Da dachte ich mir, wenn ich schon nichts über meine eigene Werkstatt zu berichten habe, erzähle ich euch doch einfach in losen Abständen ein wenig über einige meiner Etsy- und DaWanda-Kolleginnen. Da gibt es nämlich welche, die mittlerweile ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben und bei denen das auch tatsächlich funktioniert. So auch Manja von dem schönen Label Kandatsu, die kürzlich ihr eigenes Atelier bezog.

Manda-head

Manja ist wie ich 35 Jahre alt und lebt mit ihren 2 Kindern in Düsseldorf. Eine Weile lang waren wir Etsy-Kapitäns-Kolleginnen – sie in Düsseldorf, ich in Berlin, so hatten wir regen Kontakt. Für ihr Label “Kandatsu” näht und entwirft Manja Kinderkleidung, also Hosen und mehr. Zum Beispiel diese zauberhaften Strampelsäcke, mit denen ich mich vor der Geburt des kleinen Prinzen schon in allen Größen eingedeckt hatte, für die wärmere Jahreszeit absolut zu empfehlen und in zwei Größen (bis ca. 8 Monate) erhältlich. Bis Ende des Monats bekommt Ihr mit dem Code ENGELENCHEN14 in Manjas Shop einen Rabatt von 10%, geht doch nachher mal stöbern. Aus Überzeugung verwendet sie übrigens ausschließlich Bio-Stoffe !

Manja, wie bist du eigentlich zum Nähen gekommen, warum hast du gerade das nun zu deinem Beruf gemacht und was hast du in deinem Leben vor “Kandatsu” gemacht? 
Ich scheine handarbeitstechnisch eine Inselbegabung zu haben. Ich habe nähen nie bewusst gelernt. Genauso wie stricken, häkeln oder klöppeln (ja!!!). Warum ich nun gerade das Nähen als Beruf genommen habe, hat eine ganz unromantische Begründung. Es geht schneller einen Pullover zu nähen, als ihn zu stricken. Am Stricken verzweifelt meine Ungeduld.
In meinem Leben „vorher“ war ich Controller. Ich habe Controlling studiert und sehr gern in diesem Beruf gearbeitet. Nur im Laufe der Zeit verschieben sich Prioritäten. Im Moment möchte ich flexibler und kreativer arbeiten und ich bin mit Kandatsu sehr glücklich und gut beschäftigt. Aber ich rechne noch immer gern am Monatsende die Key Figures aus ;-). Sollte ich irgendwann einmal keine To Do Liste mit mindestens 100 Punkten und vier verschiedenen Farbmarkierungen haben, denk ich über den Controllingjob noch mal nach.

IMG_1979

Mit den verschobenen Prioritäten meinst du sicherlich deine Kinder und sie waren vermutlich auch die Motivation zum Entwerfen eigener Kinderkleidung. Mein Fräulein ist verdammt eigen was ihre Garderobe betrifft, gehst du auf die Wünsche deiner Kinder beim Design ein? Und tragen sie eigentlich nur noch deine Kleidung?
Sie haben schon Vorlieben, aber sie tragen eigentlich alles. Ich geh auch auf ihre Wünsche ein. Nur Glitzer und Rosa sind leider, leider nicht möglich. Eines meiner eigenen Lieblingsprodukte entstand, weil mein Sohn sich wünschte, dass ich doch endlich mal eine Hose mit Taschen nähe. Taschen sind schwieriger als man denkt. Ich musste mein Schnittmuster mehrmals auf den Kopf stellen und umkrempeln, bis es endlich Taschen hatte. Jetzt ist es fertig und nach so viel Zeit und Herzblut, find ich sie richtig schick. Meine Kinder tragen gern von mir genähte Kleidung, aber nicht ausschließlich. Wenn ich gerade so darüber nachdenke, sind sie wohl sehr unkompliziert.

IMG_1764

Nähst du eigentlich auch ab und zu für dich selbst?
Ich habe bisher kaum Zeit dafür gefunden, es mir aber für dieses Jahr fest vorgenommen. Ein Kleid ist schon zugeschnitten. Naja seit 2 Monaten. Moment, ich schreib es gleich auf meine To Do Liste!

Dein Label hast du “Kandatsu” getauft, ich habe mich schon immer gefragt was das genau bedeutet? 
Kandatsu ist eine kleine Ortschaft in Japan, wo ich einige Zeit verbracht habe. In Kandatsu ist ganz viel echtes Japan. Ich habe viel gearbeitet, aber auch viel über mich selbst gelernt. So ein Auslandsaufenthalt hilft einem gut sich besser kennen zu lernen.

DaWanda Etsy Selbständig

Seit einigen Monaten hast du ein eigenes Atelier. Wie kam es dazu?
Ist man selbständig, dann hängt man in Gedanken immer halb in unglaublich wichtigen Sachen, die ganz dringend noch heute erledigt werden sollten. Es gibt keinen Feierabend. Wenn die Kinder Sonntag nach dem Frühstück in Ruhe die Eisenbahn aufbauen, schleicht man sich heimlich ins Arbeitszimmer um doch noch die eine ganz unglaublich dringende Hose fertig zunähen. Das wollte ich nicht mehr. Jetzt ist alles klar getrennt. Entweder bin ich arbeiten oder ich bin zuhause.

Etsy und DaWanda Selbständig

Und wie sieht es mit dem Alleinsein aus? Eine Arbeit ganz ohne Kollegen, wie ist das für dich so? Kaffeepause mit dir allein? Hast du auch mal Durchhänger und wie motivierst du dich dann?
Na klar, es gibt Tage, da läuft es einfach nicht. Dann hilft nur nach Hause fahren, im Garten die Blümchen pflegen, Kuchen backen oder Blog schreiben. Der nächste Tag ist meist schon wieder in Ordnung.
Da ich zwei ausgesprochene Wirbelwind-Kinder habe, bin ich allerdings durchaus auch mal ganz gern allein. Ich habe aber auch ein paar Freunde, die ebenfalls allein arbeiten. Da trifft man sich in der Kaffeepause meist virtuell und schnackt per Facebook.

Gab es Fehler auf deinem Weg in die Selbständigkeit oder Dinge, die du heut anders machen würdest?
Ich bin an den Onlineverkauf sehr blauäugig rangegangen. Habe mit circa 5 Produkten gestartet, ein paar nette Fotos gemacht, alles eingestellt und gewartet. Und dann immer noch gewartet. Aber niemand kam und riss mir die Sachen aus den Händen. Heute lache ich über meine Naivität, ich hätte es eigentlich besser wissen müssen. Es steckt mehr Arbeit in so einem kleinen Unternehmen als man von außen betrachtet denkt.

Etsy und DaWanda

Hast du eine besonders schöne Geschichte mit “Kandatsu” erlebt?
Eine Kundin hat mir geschrieben, dass sie für ihren Jüngsten gerade eine Kiste anlegt, wo all die Sachen reinkommen, von denen sie sich nicht trennen mag. Sie hat die Kandatsu Hose auch mit hineingelegt und hofft, dass später mal ein Enkelkind sie tragen wird. Das hat mich unglaublich berührt.

Danke, Manja, für das Gespräch und die schönen Bilder und Einblicke hinter dein schönes Label “Kandatsu“!

Bis Ende Mai gibt es bei Manja im Shop 10% Rabatt mit dem Code ENGELENCHEN14!

Rückblick {Insta-April}

Schnell noch einen Monats-Rückblick auf meine Insta-Welt machen, schließlich habe ich endlich wieder ein funktionierendes Apfel-Telefon, womit das instagrammen so viel Spaß macht.

1

1. Die Taschen für meinen Blue Sand Cardigan angeschlagen. Der zieht sich im Augenblick etwas, weil mir so viele Projektlein dazwischen gekommen sind. Aber es fehlen nur noch die Ärmel, das sollte bis zum nächsten Kälte-Einbruch machbar sein, nech? 2. Einen Haufen verrückter Bloggerinnen in der DaWanda-Snuggery zum BlogstPro Workshop getroffen. 3. Mich den ganzen Monat über die Tulpenzeit gefreut und diesen dicken Strauß Tulpen zum Geburtstag bekommen.

2

4. Mit meinen Freundinnen eine schöne Zeit beim Häkel-Nachmittag-Geburtstags-Worshop verbracht. Davon hatte ich euch ja schon erzählt. 5. Den Lily Pond Cardigan von Ela-strickt für das kleine Fräulein abgekettet. 6. Jede Menge parallele Projekte auf den Nadeln. Von unten nach oben: ein XXL-Spielzeugkorb, der Mystery Knit Along Schal von Schoenstricken, ein Pullover für den Prinzen (Raglan von oben und frei Schnauze), der besagte Blue Sand Cardigan von Rililie.

3

7. Last-Minute-Ostereier-Bemalen mit dem Fräulein auf der Terrasse. 8. Ostergrillen mit vielen Freunden und noch viel mehr Kindern. 9. Wehmütige Gedanken beim Anblick der ersten Prinzenschuhe, die nun zu klein sind, seufz.

410. Spaziergänge durch Stockholm 11. und dabei natürlich auch ein Besuch der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf. 12. Schönes Wetter genießen, hier mit Opa auf dem Heimat-Spielplatz.

Auf in den Mai!

Einfach mal alles gar nicht so einfach! Oder doch?

Passend zu meinem irgendwie gerade total anstrengenden Alltag landete kürzlich in meinem Posteingang die Frage nach meiner ganz persönlichen Bedeutung des Begriffes einfach. Oder auch: gibt es etwas, das mein Leben einfacher machen könnte? Bei WIE EINFACH! findet man nämlich Tips und schöne Dinge, die das Leben ein klein wenig einfacher machen und gerade deshalb will das Team im Rahmen einer laufenden Blogger-Aktion erfahren, was denn das kleine, feine Wort einfach nun eigentlich bedeutet?

Seufz.

So ganz dunkel erinnere ich mich. Verschwommen. Seeeehr verschwommen, denn das Leben mit kleinen Kindern ist ja nun wirklich alles andere als einfach, oder etwa nicht? Es ist natürlich meistens ausnahmslos schön, aber einfach? Im Augenblick sitze ich allabendlich auf dem Sofa und schütte Ihm erst einmal mein Herz aus. Über eine zu Bruch gegangene Stehlampe, die dem Prinzen beim Krabbeln im Weg stand. Über zerschnittene Kleidung, weil das Fräulein eigenständig auf die Idee kam, diese total doofen Schildchen aus der Leggings zu schneiden. Überhaupt über die tägliche Bekleidungs-Arie, die mich schier in den Wahnsinn treibt. Über nicht gewaschene Wäsche, weil ich w-e-n-n dann mal ein paar Minuten frei sind, meine Gedanken gar nicht schnell genug sortiert kriege, um die To-Do-Liste nach Prioritäten zu ordnen. Schwups bin ich schon wieder gefragt. Das Fräulein ruft. Oder der kleine Prinz. Meist beide… Daraus resultiert dann zwangsläufig der dringende Wunsch, einfach mal für fünf Minuten auf Durchzug schalten zu können. Den Kopf zu lüften. Kennt Ihr das? Bitte sagt mir, dass es euch auch so geht oder ging.

Eine Zeitinsel – gibt es so etwas, liebes WAS EINFACH!-Team?

Versteht mich nicht falsch. Ich bin dankbar, so viel Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können. Es ist ein großes Privileg, dessen bin ich mir sehr bewusst, auch wenn ich es selten äussere. Doch innerlich wünsche ich mir manchmal einfach diese Ich-Alleine-Zeitinseln… hach ja…

Foto: WIE EINFACH!

Aber na gut, wenn es solche Zeitinseln nicht gibt, dann freue ich mich über schöne Accessoires, die mir die abendliche Ruhezeit ein wenig verschönern. Da sitze ich nämlich oft bei Kerzenschein am Esstisch und schreibe meine To-Do-Listen um. Manchmal streiche ich sogar ein paar Punkte davon. Ganz einfach!

Gibt es etwas, das euer Leben einfacher machen könnte? Vielleicht habt Ihr Lust und macht mit bei “Einfach bloggen!“, es gibt sogar etwas zu gewinnen!

PS: Dieser Post ist von WIE EINFACH! gesponsert. Text und Meinung gehören mir!

1 2 3 42